Ellbogen

Arthroskopische Eingriffe | Tennis- Golferellbogen (Epicondylitis) | Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)

 

Hand

Dupuytren'sche Erkrankung | Carpal Tunnel Syndrom (CTS) | Schnellender Finger | Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)

 

Fuss

Bandverletzungen | Bandrekonstruktionen | Hallux valgus | Hammerzehe | Sprunggelenk

 

  • Arthroskopische Eingriffe

  • siehe Arthroskopische Chirurgie

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  • Tennis- Golferellbogen (Epicondylitis)

  • Der Tennisellbogen wird durch eine Überbeanspruchung der Hand- und Fingerstreckmuskeln, die am Ellbogen ihren Usprung haben, verursacht. Die daraus resultiernde, schmerzhafte Entzündung des Sehnen-Ansatzes wird auch als Epicondylitis bezeichnet. Sportliche Aktivitäten oder übermäßige Belastung können auslösend sein. Typisch ist ein Druckschmerz im seitlichen Ellbogenbereich und Bewegungen wie Greifen, Tragen oder Anheben von Gegenständen führen zu Schmerzen.

    Konsequente Konservative Therapiemethoden und das Tragen einer Tennisellbogenbandage über längere Zeit ist notwendig. Erst wenn dies zu keinem Erfolg führt, ist an eine Operation zu denken.

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  • Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)

  • An der Rückseite des Ellbogens liegt der Schleimbeutel. Dieser kann typisch geschwollen und entzündlich werden. Im akuten Stadium ist der Ellbogen dabei überwärmt und sehr schmerzhaft. Die Ursache dafür können Verletzungen durch einen Sturz auf den Ellbogen oder mechanische Überreizung sein. Schmerztherapie, Kryotherapie oder Topfenumschläge wäre eine erste Behandlungsform. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Gipsruhigstellung erforderlich sein. Manchmal ist aber auch eine operative Entfernung des Schleimbeutels notwendig.

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  • Dupuytren'sche Erkrankung

  • Die Dupuytren'sche Erkrankung ist eine krankhafte Veränderung der Bindegewebsfasern auf der Handinnenfläche. Es kommt zu einem Zusammenziehen von Bindegewebssträngen und zur Bildung von Knoten. Mit der Zeit kommt es zu einer Einschränkung der Streckung in den Fingergelenken. Ohne Behandlung nehmen die Veränderungen im Laufe der Zeit zu und können ein Stadium erreichen, welches den Behandlungserfolg beeinträchtigt. Bisher ist die Operation die einzige wirksame Behandlung. Sie ist dann angezeigt, wenn der Gewebsstrang oder Knoten stört, und besonders, wenn ein Finger im Grundgelenk nicht mehr voll gestreckt werden kann. Die Gewebsstränge können in der Regel gut entfernt werden, auch Bewegungseinschränkungen der Fingergrundgelenke sind meist vollständig korrigierbar. Bei Einschränkungen der Mittelgelenke sind oft nur Teilerfolge möglich. Die Operation wird in der Regel in einer auf den Arm begrenzten Anästhesie durchgeführt

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  • Carpal Tunnel Syndrom (CTS)

  • Das CTS entsteht bei einer Einengung des Hand-Mittelnervs (Nervus medianus) im Bereich des Carpal Tunnels. Dieser wird gebildet durch die Handwurzelknochen und ein quer darüber liegendes Band, welches die 9 Beugesehnen für die Finger auf der Innenseite des Handgelenks führt. Im diesem Tunnel verläuft auch der Nervus medianus. Typisch für das CTS ist Kribbeln, Einschlafen, Hitzegefühl und eventuell auch ein Schmerz vor allem in Zeige- und Mittelfinger, vor allem nachts und länger dauernder unveränderter Stellung der Hand. Schütteln der Hand vermindert die Beschwerden. Unbehandelt entwickelt sich eine Schädigung des Nerven mit andauernder Gefühlsstörung. In leichten Fällen hilft das Tragen einer Nachtschiene. Sonst ist die Operation zu empfehlen, möglichst vor dem Auftreten einer permanenten Gefühlsverminderung. Die nächtlichen Beschwerden verschwinden in der Regel sofort nach der Operation, die Regeneration einer Sensibilitätsverminderung dauert länger. Die Operation besteht in einer Durchtrennung des zu straffen Bandes von einem meist sehr kleinen Schnitt in der Hohlhand aus. Sie wird in der Regel in einer auf den Arm begrenzten Anästhesie durchgeführt.

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  • Schnellender Finger

  • Sehnen bewegen die Finger. An Stellen, wo sie ein Gelenk überqueren, werden sie durch Bänder geführt, wie ein Kabel in einem biegsamen Rohr. Durch eine eng begrenzte Veränderung der Sehne kann das Führungsrohr zu eng werden. Es kommt zu Bewegungsstörungen der Sehne. Typisch ist bei den Beugesehnen das Schnellen eines Fingers: Der Finger rastet beim Faustschluss ein, bleibt hängen und schnellt beim Strecken mit einem Schmerz in die neue Stellung. In fortgeschrittenen Fällen kann der Finger völlig blockiert werden. Beim Daumen kommt ein ähnliches Problem nicht nur auf der Beugeseite, sondern auch auf der Streckseite vor. Es kommt nicht zu einem Schnappen, aber zu einem starken Schmerz beim kräftigen Anheben des Daumens im Bereich des Handgelenks, am Griffelfortsatz der Speiche. Leichte Fälle können mit einer Injektion in den betroffenen Sehnenkanal geheilt werden. Bei regelmässigem Schnappen oder andauernden Schmerzen ist die Operation angezeigt. Durch einen kleinen Schnitt wird bei den Beugesehnen das so genannte Ringband, bei dem streckseitigen Problem am Daumen das Sehnenfach gespalten. Die Bewegung ist sofort frei. Die Operation wird in der Regel in einer auf die Hand oder den Arm begrenzten Anästhesie durchgeführt.

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  • Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)

  • Dies ist eine der häufigsten Arthrosen. Eine Arthrose ist ein Gelenksverschleiss. Der gleitfähige Knorpel ist zerstört, Knochen reibt auf Knochen. Das Sattelgelenk ermöglicht die enorme Beweglichkeit des Daumens als Basis des Daumenstrahls. Es wird liegt zwischen dem 1. Mittelhandknochens und dem Trapezium, das zur Handwurzel gehört. Typisch ist der Bewegungsschmerz in der Daumenbasis bei jedem Griff. Eventuell werden Gegenstände fallen gelassen. Die Beweglichkeit, vor allem die Abspreizung des Daumens nimmt ab. In schweren Fällen besteht auch ein Ruheschmerz. Die Behandlung besteht in leichten Fällen in Injektionen ins Gelenk. Auch Schienen kommen zur Anwendung. Die Operation ist bei Versagen der konservativen Mittel angezeigt. Meist ist dabei das Gelenk nicht zu erhalten. Es gibt grundsätzlich 3 Möglichkeiten:

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  • Bandverletzungen

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  • Bandrekonstruktionen

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  • Hallux valgus

  • Ein Hallux valgus zeigt sich durch eine mehr oder weniger stark ausgeprägten Neigung des großen Zehs zur Fußaußenseite hin. Dies hat zur Folge, dass es an der Fußinnenseite zu einer Vorwölbung des Mittelfußköpfchens kommt, die mitunter zu teilweise schmerzhaften Entzündungen am darüber liegenden Hautareal führt. Eine operative Korrektur der veränderten Anatomie an Knochen, der Großzehengrundgelenkskapsel und Sehnen ist meist unerlässlich.

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  • Hammerzehe

  • Hammerzehen sind Fehlstellungen des Vorfußes und betrifft vor Allem Frauen in höheren Lebensalter. Die betroffenen Zehen zeigen sich anfangs in einer sog. Krallenbildung. Durch den Druck in Schuhen wird der Zehenrücken meist gerötet und es können sich auf diesen Stellen Hühneraugen bilden. ‚Konservative Therapien mit Pölsterchen und Bandagen. Bei einer Operation wird das betroffenen Gelenk entfernt und die Zehe gekürzt. Zusätzlich ist manchmal eine Verlängerung der Strecksehne oder eine Fixation mit einem Bohrdraht notwendig.

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  • Sprunggelenk

    siehe Arthroskopische Chirurgie

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